Lawinenwarndienst Steiermark

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Update: 3. internationale Lawinensymposium

Erstellt am 11. September 2019

Termin:                                 12. Okt. 2019

Veranstaltungsort:             Arbeiterkammersaal Graz, Hans Resselgasse 8, 8010 Graz

 

Zeitplan Symposium:

08:00 – 09:00                      Einlass

09:00 – 09:20                      Eröffnung

 

Vorträge im AK Saal

Block 1: Ausbildung

09:20  - 09:40      Bernd Zenke (e.h. Leiter LWD Bayern), Martin Edlinger (Naturfreunde Österreich) – Lawinenausbildung, kompetenzorientierter Ansatz W3

09:40  - 10:00      Reinhold Pfingstner (BAFL Wien), Günther Apflauer  (Wissenschaftsministerium) - Österreichische Lehrmeinung? Vom „Entweder -Oder“ zum „Sowohl-als auch“

10:00 – 10.20      Stefan Heschl  (Medizinische Universität Graz, Landesarzt Bergrettung Steiermark) – Einsatzablauf bei einem Lawinenunfall aus Sicht der Bergrettung

10:20 – 10.40      Heribert Uhl (Geschäftsführer Zivilschutz Steiermark) - Blackout, Infrastrukturausfall – Zivilschutz – Selbstschutz

10.40 – 11.10      Pause

 

Block 2: Jänner Ereignis  2019

11.10 – 11.30      Peter Plattner (Chefredakteur Berg und Steigen), Lawinenwarnung und deren Umsetzung

11.30 – 11.50      Steininger Andreas (Ausbildungsleiter Bergrettung Steiermark), Schröck Stefan (Bergrettung Steiermark) - Medienberichterstattung 2019 – kritische Hinterfragung

11.50 – 12.10      Salzer Fritz (Land Niederösterreich), Lawinenwarnung: Umgehen mit Rekordschneemengen in NÖ 2019

12.10 – 12.30      Johann Seper (Bezirkshauptmann Scheibs), Erfahrungen aus dem Jänner Ereignis 2019 aus Behördensicht

12.30 – 12.50      Matthias Granig (Wildbach- und Lawinenverbauung), Lawinensimulationen als Hilfsmittel für die Gefahreneinschätzung

12:50 – 14:00      Mittagspause

 

Block 3:  Skitouren außerhalb Europas und rechtliche Aspekte   

14.00 - 14.30       Markus Landro (Lawinenwarner Norwegen), Skitouren in Tromsö

14.30 – 14.50      Martin Rossmann (eh. OSZE Mitarbeiter in Tadschikistan), Skitouren in Tadschikistan

14.50 – 15.10      Klaus Paffeneder (Leiter Alpinpolizei Steiermark), Arno Studeregger (ZAMG Graz), Rechtsfreier Raum für Modeskitouren?

15.10 – 15.30      Margareth Helfer (Universität Innsbruck), Naturgefahr Lawine und Strafrecht in Italien

15.30 – 15.50      Dalia Tanczos (Richterin), Soll eine riskante Skitour strafbar sein?

15.50 – 16:20      Pause

 

Block 4: Fachvorträge

16.20 - 16.40       Ingrid Reiweger (BOKU Wien), Gleitschneelawinen

16.40 - 17.00       Andreas Gobiet (ZAMG Graz), Schnee: Auswirkungen des Klimawandels auf Schnee im Gebirge

17.00                     Verlosung

 

Parallelveranstaltungen und Workshops im Wendelsaal im 2. Stock

09.30 - 10.30      Workshop w3, Die Entscheidungsfindung, Krenn, Preslmaier, Pilz  (Naturfreunde Österreich)

 

Block: 5 Neuheiten aus Forschung und Praxis, Chair: Helmuth Preslmaier (Naturfreunde Österreich)

 

11.00 - 11.20       Siegfried Jachs (BMI), Aktuelles aus dem SKKM (Staatliches Krisen- und Katastrophenmanagement)  

11.20 – 11.40      Renate Renner (Disaster Competence Network Austria), LAWINENRISIKOPRÄVENTION: BEVOR KRISE ENTSTEHT. Risikovorsorgepraxis, Konfliktfelder und strukturelle Maßnahmen, um Qualität und ethische Werte abzusichern

11.40 – 12.00      Christoph Mitterer, Rudi Maier (Lawinenwarndienst Tirol), Der Euregio-Lawinenreport - Ein Winter voller Erfahrung mit grenzübergreifender Lawinenvorhersage

12.00 – 12.20      Jernej Burkeljca (Universität Marburg), Human factors and heuristic traps in avalanche terrain

12.20 – 12.40      Paul Dobesberger (Wyssen Österreich), Ergebnisse einer Umfrage unter Lawinenfachleuten zum Thema vorbeugenden Lawinenauslösung

12.40 – 13.00      Jan Thomas Fischer (Bundesforschungszentrum für Wald, Innsbruck), Thermisches Gleichgewicht in Laborlawinen: Wie erwärmt und kühlt sich fließender Schnee

 

 

Block: 6 Kommissionen – Chair: Alexander Podesser (Leiter ZAMG Graz)

14.00 – 14.20      Christian Jaerdicke (Norwegisches Geotechnisches Institut), Lokale Lawinenwarnung in Norwegen und Europa

14.20 – 14.40      Stieg Hans (Lawinenkommission Tauplitz-Pürg), Die Arbeit in der Lawinenkommission

14.40 – 15.00      Veronika Hatvan (ZAMG Graz), Lisa Jöbstl (ZAMG Graz), Entwicklungen an der ZAMG im Bereich Schnee und Lawinenprognose

15.00 – 15.20      Gernot Zenkl (ZAMG Graz), 5 Jahre (inter)nationale Informationsplattform  LAWIS – eine Erfolgsgeschichte?

15.20 – 15.40      Miha Pavšek (ZRC SAZU), Avalanches in Slovenia 

 

Workshop:

16.00 - 17.00       Arbeiten mit dem Lawinenlagebericht, Bernd Zenke (eh. Leiter LWD Bayern)

 

Weitere Informationen:

Arnold Studeregger

Service Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
8053 Graz, Klusemannstraße 21, Österreich
Tel.: +43 (0)316 / 242 200 / 3312
Fax: +43 (0)316 / 242 300
E-Mail: arnold.studeregger@zamg.ac.at


3. internationale Lawinensymposium - derzeitiges Programm

Erstellt am 4. Juli 2019

Das Programm wird bis Oktober weiter entwickelt.

 

Termin:                                 12. Okt. 2019

Veranstaltungsort:             Arbeiterkammersaal Graz, Hans Resselgasse 8, 8010 Graz

 

Zeitplan Symposium:

08:00 – 09:00                      Einlass

09:00 – 09:20                      Eröffnung

 

Vorträge im AK Saal

Block 1: Ausbildung

09:20  - 09:40      Bernd Zenke, Martin Edlinger – Lawinenausbildung, kompetenzorientierter Ansatz W3

09:40  - 10:00      Reinhold Pfingstner, Günther Apflauer  - Österreichische Lehrmeinung? Vom „Entweder-Oder“ zum „Sowohl-als auch“

10:00 – 10.20      Stefan Heschl – Lawinenunfall

10:20 – 10.40      Heribert Uhl - Blackout, Infrastrukturausfall – Zivilschutz – Selbstschutz

10.40 – 11.10      Pause

 

Block 2: Jänner Ereignis  2019

11.10 – 11.30      Peter Plattner, Lawinenwarnung und deren Umsetzung

11.30 – 11.50      Steininger Andreas, Schröck Stefan - Medienberichterstattung 2019 – kritische Hinterfragung

11.50 – 12.10      Johann Seper, Erfahrungen aus dem Jänner Ereignis 2019 aus Behördensicht

12.10 – 12.30      Salzer Fritz, Lawinenwarnung: Umgehen mit Rekordschneemengen in NÖ 2019

12.30 – 12.50      Matthias Granig, Gefahrenpläne am Beispiel Ramsau am Dachstein

12:50 – 14:00      Mittagspause

 

Block 3:  Skitouren außerhalb Europas und rechtliche Aspekte   

14.00 - 14.30       Markus Landro, Skitouren in Tromsö

14.30 – 14.50      Martin Rossmann, Skitouren in Tadschikistan

14.50 – 15.10      Klaus Paffeneder, Arno Studeregger, Rechtsfreier Raum für Modeskitouren?

15.10 – 15.30      Margeth Helfer, Naturgefahr Lawine - Strafrecht in Italien

15.30 – 15.50      Dalia Tanczos - Strafverschärfung?

15.50 – 16:20      Pause

 

Block 4: Fachvorträge

16.20 - 16.40       Ingrid Reiweger, Gleitschneelawinen

16.40 - 17.00       Andreas Gobiet, Schnee: Auswirkungen des Klimawandels auf Schnee im Gebirge

17.00                     Verlosung

 

Parallelveranstaltungen und Workshops im Wendelsaal im 2. Stock

09.45 - 10.45       Workshop w3, Die Entscheidungsfindung, Krenn, Preslmaier, Pilz  

 

Block: 5 Neuheiten aus Forschung und Praxis, Chair: Helmuth Preslmaier

11.20 – 11.40      Jernej Burkeljca, Human factors and heuristic traps in avalanche terrain

11.40 – 12.00      Renate Renner, Lawinenrisikoprävention, noch bevor Krise entsteht Risikovorsorgepraxis, Konfliktfelder und strukturelle Maßnahmen, um Qualität und ethische Werte abzusichern 

12.00 – 12.20      Paul Dobesberger, Ergebnisse einer Umfrage unter Lawinenfachleuten zum Thema vorbeugenden Lawinenauslösung

12.20 – 12.40      Christoph Mitterer, Albina - Lawinenwarnung

12.40 – 13.00      Jan Thomas Fischer, Thermisches Gleichgewicht in Laborlawinen: Wie erwärmt und kühlt sich fließender Schnee

 

Block: 6 Kommissionen – Chair: Alexander Podesser

14.00 – 14.20      Christian Jaerdicke,

14.20 – 14.40      Stieg Hans, Die Arbeit in der Lawinenkommission

14.40 – 15.00      Veronika Hatvan, Lisa Jöbstl,

15.00 – 15.20      Gernot Zenkl,

15.20 – 15.40      Ales Poredos oder Siegfried Jachs

 

Workshop:

16.00 - 17.00       Arbeiten mit dem Lawinenlagebericht, Bernd Zenke

 

Weitere Informationen:

 Arnold Studeregger

Service Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
8053 Graz, Klusemannstraße 21, Österreich
Tel.: +43 (0)316 / 242 200 / 3312
Fax: +43 (0)316 / 242 300
E-Mail: arnold.studeregger@zamg.ac.at

 

 

Netzwerkmeeting:

Termin:                                 11. Okt. 2019

Veranstaltungsort:             Arbeiterkammersaal Graz, Hans Resselgasse 8, 8010 Graz

ab 12:30 Uhr Aufhängen des Posters

ab 13:00 Uhr Kurze Präsentation des Instituts / des Praxispartners anhand der PPT Folie

14:00 Uhr – 15:00 Uhr Poster Session

15:00 Uhr – 16:00 Uhr Empfang und Diskussion


3. internationales Lawinensymposium Symposiums Graz

Erstellt am 26. Juni 2019

Internationale Experten referieren wieder über die aktuellen Ergebnisse der Lawinenforschung, geben Einblick darüber wie der Lawinenlagebericht entsteht und wo dabei die Grenzen liegen, analysieren Unfälle und geben Aufschluss darüber welche Rolle der Mensch im gesamten Risikomanagement Lawine spielt.

Die Themen des Symposiums:

  • Alpinismus und Tourismus
  • Schnee- und Lawinenkunde
  • Lawinenprognose und Meteorologie
  • Rechtliche Aspekte

Ablauf:

Lawinensymposium: 12. Oktober 2019 / Arbeiterkammersäle Graz

Im großen Saal Fachvorträge in getrennten Themenblöcken. Zielgruppe Tourengeher, Freerider, Wintersportler.

Im kleinen Saal Expertenvorträge in getrennten Themenblöcken. Zielgruppe Lawinenkommissionen, Experten

Parallel Workshops zu div. Themen im Bereich Schnee u Lawinenkunde.

Einlass: 08:00 Uhr

Beginn der Vorträge um 09:00 Uhr.

Ende: 17.30 Uhr

Abschluss bildet eine Warenverlosung.

 

Vortragende (derzeit zugesagt):

  • Dr. Bernd Zenke (ehemaliger Leiter der Lawinenwarnzentrale Bayern)
  • Dr. Christian Jaedicke (NGI Norwegen)
  • Jernej Burkeljca, Kommunikationswissenschaftler Universität Marburg, Slowenien  
  • Dr. Reinhold Pfingstner, Universität Wien  
  • Mag. Günther Apflauer, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • Dipl.-Ing. Dr. Ingrid Reiweger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der BOKU Wien
  • Dr. Renate Renner wissenschaftliche Mitarbeiterin DCNA, Mediatorin
  • Klaus Pfaffeneder Leiter der Ausbildungsleiter der Alpinen Einsatzgruppe Stmk
  • Dalia Tanczos, Richterin
  • Mag. Andreas Steininger, Landesausbildungsleiter der Bergrettung Steiermark
  • Markus Landro Lawinenforscher, Lawinenwarndienst Norwegen
  • Dr. Jan-Thomas Fischer Lawinendynamiker und Leiter der Abteilung Schnee und Lawinen des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW)
  • Dr. Christoph Mitterer, Koordination des Projekts Euregio Lawinenlagebericht ALBINA
  • Martin Edlinger Leiter Abteilung Skitouren NFÖ Alpinsachverständiger, Berg- und Schiführer
  • Martin Rossmann, Mitarbeiter OSZE - Zentralasien

 

 

Ansprechperson:

Arnold Studeregger

Kundenservice Steiermark

Service Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

8053 Graz, Klusemannstraße 21, Österreich

Tel.: +43 (0)316 / 242 200 / 3312

Fax: +43 (0)316 / 242 300

arnold.studeregger@zamg.ac.at


Kurzzeitig ungünstige Lawinensituation!

Erstellt am 16. Mai 2019

Die ungewöhlich kalten Temperaturen, Wind und Neuschee haben zu einer ungünstigen Lawinensituation in höheren Lagen geführt.  Die Auslösung von Schneebrettlawinen durch Tourengeher ist derzeit insbesondere leeseitig in Kammnähe möglich (Triebschneeproblem). 

Mit der Erwärmung ab Fr., 17.5. ist mit einer kurzzeitigen weiteren Destabilisierung der Schneedecke zu rechen und es sind spontane Lawinenabgänge zu erwarten (Nassschneeproblem).

Für Bergtouren in den schneereichen Gebieten bedarf es derzeit Erfahrung in der Einschätzung der Lawinengefahr!


Wintereinbruch im Mai

Erstellt am 6. Mai 2019

Am ersten Maiwochenende gab der Winter noch einmal ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Bei für die Jahreszeit deutlich zu niedrigen Temperaturen und dementsprechend tief liegender Schneefallgrenze fiel auf den Bergen zum Teil ein halber bis dreiviertel Meter Neuschnee. Zudem wehte starker bis stürmischer Wind aus überwiegend nordwestlichen Richtungen, der frischen Triebschnee bildete, den es im Hinblick auf die Schneebrettgefahr zu beachten gilt. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich die frische Auflage aus dem Steilgelände – meist in Form von Lockerschneelawinen – von selbst löst. Abseits davon begleitet uns die Gleitschneeaktivität in schneereichen Gebieten auch weiterhin, wobei einzelne Abgänge durchaus auch größere Ausmaße erreichen können.

Webcam-Vergleich: Vom Frühling in den Winter. (Quelle: Webcam Ramsau)

 

Die INCA-Darstellung zeigt die Neuschneezuwächse in der Steiermark, sie fielen in den Nordstauregionen am ergiebigsten aus. (Quelle: ZAMG)

 

Wie im Hochwinter: Neuschneezuwächse um einen dreiviertel Meter, und das auf einer Seehöhe um etwa 1400m! (Quelle: LWD)

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